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Im August 2006 ist das DHV-Unterforum Sicherheit
für nicht registrierte Leser nicht nur unlesbar gemacht sondern auch versteckt worden. Sicherheitsdiskussionen und Unfälle werden damit vor Gelegenheitslesern oder potentiellen Einsteiger verborgen.

Was steckt dahinter?

Der DHV hat eine Größe und Struktur erreicht, in der finanzielle Interessen die satzungsmäßige Gemeinnützigkeit überlagern. Er wird dominiert von Leuten, die ihren Lebensunterhalt zum Teil oder ganz mit der Fliegerei bestreiten: DHV-Geschäftsführer, Angestellte, Fluglehrer, Prüfer, info-Schreiber, Forumzensoren, Geländegutachter, Unfallsachverständige und Filmemacher. Dieses Netzwerk braucht laufend Geld, also erzählt man den Interessenten, wie sicher unser schöner Sport angeblich ist. Zahlreiche Unfallberichte stören den Zustrom zahlender Novizen nur.

Wenn der Vogel dann gefangen bzw. mit dem Flugvirus infiziert ist, wird das Thema "Sicherheit" auf die andere Seite gewendet. Sicherheit ist nun plötzlich Argument für kostspielige Schulungen und Prüfungen, Gütesiegel, Sicherheitstrainings, betreute Flugreisen und früher auch Checkflüge, die überwiegend zum Abzocken der Flieger verwendet worden sind.

Wäre der DHV eine Kapitalgesellschaft, würde man ihm geschicktes Marketing und erfreuliche Steuerkraft testieren. So aber stellt sich die Frage, ob der DHV seine auf "Gemeinnützigkeit" fußenden Steuervorteile zu Recht in Anspruch nimmt...

Die gleiche Politik wird auch vom ÖAeC und den österreichischen Flugschulen betrieben.

Keinesfalls darf in der Öffentlichkeit die tatsächlich gegebene Gefährlichkeit der Fliegerei diskutiert werden.

Potentiellen Neueinsteigern und damit künftigen Kunden soll eine in Wahrheit nicht erreichbare Sicherheit vorgegaukelt werden.

Der von vielen Flugschulen und Herstellern gebrauchte Werbespruch "Sicherheit ist unser oberstes Gebot" soll nicht hinterfragt werden.

Möglichst viele Anfänger in Flugschulen zu bekommen, durch übertriebene Darstellung, wie leicht doch das Fliegen mit dem Paragleiter erlernt werden kann, ist oberstes Ziel dieser Marketingstrategie.

Wenn die Schüler dann einmal da sind, wird ihnen plötzlich die Gefährlichkeit der Fliegerei drastisch dargestellt und angeblich mit dem Ziel die Sicherheit zu heben, alles bis zum Sicherheitstraining verkauft.

Dem Gelegenheitsflieger wird der zuerst so einfach zu erlernende Flugsport plötzlich nur mehr bei geführten Gleitschirmreisen empfohlen. Diese Doppelzüngigkeit ist nicht zu überbieten.

Nach langen Diskussionen wurde der Bereich "Sicherheit" auf den Seiten des DHV wieder öffentlich zugänglich gemacht.

W.K.




2011-01-24 Update

Klammheimlich ist der beanstandete Zustand wieder hergestellt worden! Man hat nur gewartet, bis die Diskussion abgeflaut ist.

Die Rubrik "Sicherheit" ist für nicht registrierte Leser nicht nur unzugänglich (wie "Verbandspolitik", von der zwar alle Piloten betroffen sind, in der aber nur DHV-Mitglieder lesen können) sondern gänzlich ausgeblendet, also versteckt.
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Alles über die unsinnige IPPI-Card

Zum Flugverbot für Ausländer in Österreich und zur Ungültigkeit unserer Lizenzen im Ausland
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